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Zespół Nadpilicznych PK

Der in Jahre 1975 enstandene Bezirk Piotrków liegt zwischen der Polnischen Tiefebene und der Kleinpolnischen Hochebene, im Bereich des Auftretens der Tanne, des Ahorns, der Buche und der Fichte. Es sind hier die Hoch – und – Tieflandselemente zu bemerken, die auf Fauna – und – Floradifferenzierung großen Einfluß nehmen. Die Gebiete vom größten Natur – und – Landschaftswert, die seltenen Pflanzen – und – Tierarten, natürliche Wälderdecke, Torfmoore und einzelne wertvolle Naturobjekte werden unter Rechtsschutz genommen. Das Netz dieser gebiete und Objekte wird ständig durch viele Jahre im Verein mit den Nachbarwojewodschaften gebildet. Auf diese Art und Weise entsteht ein Teil des gemeinpolnischen Systems der Schutzgebiete [„Der ökologische Schutz des Landes“ – Olaczek r. – 1986]. In der Wojewodschaften Łódź bilden dieses System 3 Landschaftsparks, 31 Naturschutzgebiete, 6 Gebiete der Naturlandschaft, 331 Naturdenkmäler und 250 zum Gutshof gehörige Parks, davon 150 sind als altertümlich anerkannt. Die naturwissenschaftlich weniger schätzbaren Gebiete gelten als die natürliche Schutzbarriere für wertvollsten gebiete und halfen bei der Erhaltung der Vorzüge dieser Umgebung. Ungefähr 20 Prozent der Wojewodschaftsfläche umfassen die Landschaftparks mit der Umhüllung. Diese Fläche beträgt 114.373 ha im Bereich von zwanzig Gemeinden. Um die Natur – Kultur – Vorzüge zu erhalten und zu verbreiten wurde am 1. Januar 1996 vom Piotkower Vorsteher der Landschaftsparksverband an der Pilica ins Leben gerufen. Sein Sitz befindet sich in Moszczenica bei Piotrków. Der Verband verwaltet auch die Baumschule, die bis jetzt als die hilfswirtschaft des Wojewoden funktioniert hat. Die Charakteristik der einzelnen Landschaftsparks.

Der Landschaftspark von Przedbórz

Der park ist im Mai 1988 kraft des Beschlusses der Wojewodschaftsräte in Piotrków und in Kielce gegründet worden. Zusammen mit dem Schutzgebiet erstreckt sich der Park auf dem Gebiet von zwei früher Wojewodschaften; im südöstlichen Teil des Bezirks Piotrków [Gemeinden: Przedbórz, Kluczewsko, Fałków, Wielgomłyny; die Parksfläche beträgt 11.240 ha und die Fläche des Schutzgebietes – 10.790ha] und im nordwestlichen Teil Bezirks Kielce (Gemeinden: Krasocin, Łopuszno]. Im Parksbereich befanden sich auch der nordwestliche Teil der Przedbórz – Małogoskkette und die angrenzenden Tiefebene: im Westen – wellenartiges Flachland mit den Sandhügeln bis zum Fluss Pilica; im Osten – moorige Waldgebiete an den Flüssen: Czarna Pilicka und Czarna Mieczyńska. Die größten, natürlichen Anhöhen bilden die Berge: Fajna Ryba [346 m.ü.M], Kozłowa [336 m.ü.M], Bukowa [355 m.ü.M]. Diese gebiete zeichnen sich durch die malerische Landschaft ohne technische Bauwerke, durch Ruhe, Stille, durch Wasser – und – Luftsauberkeit, durch die Vielfältigkeit der lebendigen Natur aus.

Von der Anhöhe aus erstrecken sich die Aussichtspunkte; in tiefen Wäldern kann man den ganzen tag hindurch ohne Lärm und Knall spazieren, sich in sauberem Wasser baden. Zu den wichtigen Aufgaben des Parks gehören die Erhaltung seiner Natur – und – Landschaftsvorzüge, die Bildung des Schutzsystems der wertvollsten Naturschutzgebiete und Naturdenkmäler und der Zugang für die Touristen. Diese Werte tragen zur Hervorhebung dieses Gebietes von den anderen bei und stellen seine charakteristischen Elemente vor. Als die schätzbarsten betrachtet man die natürlichen Waldöksysteme [46,2%] mit großem Anteil des Waldbestandes, der mit dem Biotop übereinstimmt. Die typischen und die einzigartigen Elemente der belebten Natur stehen unter Schutz. Die vorkommenden Naturschutzgebiete:

  • „Bąkowa Góra“ – die Fläche 34,84 ha – der Buchenwald auf dem Kalkhügel
  • „Piskorzeniec“ – die Fläche 409,19 ha – Torfmoore mit Reliktenfauna und Flora
  • „Murawy Dobromierskie“ – die Fläche 36,26 ha – die xerothermen Rasen.

Die wertvollsten Bäume von riesiger Größe, die sich von der Umgebung auszeichnen, sind als Naturdenkmäler anerkannt worden. Außer den 72 einzelnen Baumdenkmälern befindet sich die 600 m lange Lindenallee mit 100 – jährigen kleinblättrigen Linden im Dorf Dobromierz. Als Denkmäler der unbelebten Natur gelten zwei Findlinge in Gustawów. Im Park tritt ein paar scheinbar zusammengwaschsener Bäume auf. Das Interesse erwecken: die Verwachsung der Kiefer mit der Stieleiche in Rączki and die Verwachsung der Kiefer mit der Birke bei Stara Wieś. Zu der Parksflora gehören ungefähr 900 Gattungen der Gefäßpflanzen. Auf den Kalkhügeln und in den Kalkgruben waschen die kalkliebenden Pflanzen, die nur im Bezirk Piotrków und in Zentralopolen auftreten. Das sind: Anemouc silvestris, Gentiana ciliata, Cerasus fruticosa. Von den Gebrigsgattungen waschen hier: Sambucus racemosa, Galanthus nivalis.

Die schönste Flora umfassenden Gebiete befinden sich in Bąkowa Góra und der Umgebung mit den zerothermen Rasen, weiter in Piskorzeniec, im Świdziński Wald und im Walde Czarna Rózga [Schwarze Rute]. Laut des vorhandenen Wissens treten im Park 39 Gattungen der, dem vollkommenen Schultz unterliegenden Pflanzen auf. Bemerkenswert sind: Salix myrtilloides, Cerasus fruticosa [in Rączki], Daphne mezereum, Hedera helix [Przedbórz]; Lycopodium clavantum, sehr seltene Lycopodium camplanatum, lycopodium selago, Trollius Europaenes, Aguilegia vulgaris, Pulsatilla vernalis, Anemouc solvestris; Nuphar lutrum, Iris sibirica, Cypripedium calceolus, Carallorhiza trifida, Sparassis crispa.

Es sind hier die nur teilweise geschützten Pflanzen und solche Unkrautarten, die sehr selten in Polen auftreten z.B.: Scandix pecten – Veneris, Adonis aestivalis, Cancalis daucoides und andere zu sehen. Im Park kommen viele Tierarten vor, unter denen die meiste Art die Vögel Bilden. Es gibt etwa 168 Vögelgruppen. Man stellte das Auftreten folgender Vögelarten fest: Limicola fallcinellus, Ciconia nigra, Cygnus olor, Aythya marila, Pandion haliaeëtus. In Piskorzeniec hat man die Biber eingeführt, die von Jahr zu Jahr ihre Population vermehren und immer mehr Spüre auf dem Futterplatz lassen.

Im Jahre 1992 ist auf dem Schutzgebiet an der Pilica der Auerochseschädel, dessen Mörser den Abstand von 74 cm und den Durchmesser von 10,5 cm am Ansatz erreicht haben, entdeckt worden. Dieses Tier war ei wilder Ahne des heutigen Hausviehs. Im Jahre 1627 ist der letzte Auerochse Europas in Polen im Jaktorowski Urwald getötet worden. Große Waldkomplexe bei Przedbórz haben das beliebteste Jagdgebiet der Könige Kazimierz des Großen und Władysław Jagiełło gebildet.

Unter den Denkmälern der materiellen Kultur unterscheiden sich auf dem Parkgebiet:
- St. Alexy Kirche in Przedbórz aus dem Jahre 1340, ursprünglich gotisch, dann umgebaut. Es wurde aus dem roten Sandstein gebauter Turm erhalten.
- die im späten Barock um die Wende des 18. und 19. Jahrhunderts gebaute Kirche in Kluczewsko.
- die Ruinen der arianischen Kirche aus dem 17. Jahrhundert in Łapczyna Wola.
- viele am Wege stehende Kapellen und Figuren in: Przedbórz [18. und 19. Jh.], Wola Przedborska [die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts], Góry Mokre [18. Jh.], Policzek, Kajetanów, Stara Wola, Wola Świdzińska, Świdno [19. Jh.]

Unter den weltlichen Architekturdenkmälern sind erhalten worden:
- Das Bruchstück der Stadtmauer in Przedbórz und die Keller mit den Arkadengewölben der im Jahre 1660 verbrannten Burg.
- Das Haus mit Arkaden aus dem 17. Jh. Am Markt in Przedbórz [das einzige Haus, das nach dem Brand 1939 bewahrt worden ist]. Hier befindet sich das Volksmuseum.
- Das Rathaus in Przedbórz aus den Jahren 1820-1826 im klassizistischen Stil [An der Wand ist die Tafel zum Verewigen der Verleihung der Stadtrechte von Łódź vorhanden].
- in Kluczewsko – das Relikt der Verteidigungsanlangen aus dem 18. Jh., die Ruinen des Herrenhofs, das neogotisch-romantische Gebäude aus der ersten Hälfte des 19. Jhs.
- in Wola Świdzińska – der Herrenhof aus dem 19. Jh. und das Wirtschaftsgebäude aus dem 18. Jh.

In manchen Dörfern gibt es noch alte Wohn-und-Wirtschaftsgebäude. Die ältesten, aus dem 18. Jh. kann man im Dorf Chałupy treffen. Das Wohnhaus, der Kuhstall und die Scheune sind in einem fort gelegen. Unter den ehemals zahlreichen hydrotechnischen Gebäuden sind nur Restbestände von Mühlen in Piliczyca bei Kluczewsko und in Grodek erhalten worden. Die Raumform des Parks und seine natürlichen Vorzüge sollen der Touristikentwicklung förderlich sein, obwohl noch heute die Erholungsbasis sehr bescheiden bleibt. In der Parksumhüllung kann man sowohl stille, ruhige, kontemplative Touristik als auch Wanderungen, Radfahrten, Beobachtung der Tiere, Sammeln des Gestrüpps, Kanuslalom, Pfandfinderlager, Ferienkolonie veranstalten.

Sauberes Wasser der Flüsse, verschiedenartiges Relief, reiche Pflanzendecke, bunte Wiesen, dunkle Wälder, felsige Hügel und Torfmoore, trocken Dünen und abgründige Stellen im Walde – das alles kann man sich ansehen und erleben, ohne Autos zu benutzen Dieses Bild wird durch die Felder mit traditionellem Pflanzenanbau, unter dem man noch Centaurea cyanus, Kornrade, Mohnpflanze und sehr seltene Unkräntergattungen: Adonis aestrvalis, Bupleurum, Delhinium, Anagallis coerulea und andere sehen kann vervollständigt. Es ist nicht schwer Storchnetze auf den Hausdächern und auf den alten Bäumen zu bemerken. An den Bächleinen dagegen trifft man Eisvögel, an den Teichen Bremsfliege, Reiher, Kiebitz und andere schöne Vögel.

Der Landschaftspark von Sulejów

Der Park wurde im Juli 1994 kraft der Ausführungsverordnung des Wojewoden des Bezirks Piotrków gebildet und umfasst einen Teil vom Fluss Pilica, den Sulejowski Stausee und die schönsten nahe liegenden Gebiete. Der Park belegt zusammen mit dem Schutzgebiet und die Fläche von 56.908 ha und besteht aus folgenden Gemeinden: Aleksandrów, Łęki Szlacheckie, Mniszków, Przedbórz, Ręczno, Rozprza, Sulejów, Tomaszów Mazowiecki, Wolbórz und den Städten: Piotrków Trybunalski, Tomaszów Mazowiecki, Sulejów. Der nordwestliche Teil liegt in der Piotrkowska-Ebene, der südliche Teil auf den Radomszczańskie Hügeln, der östlische Teil auf den Opoczyńskie Hügeln. Die Parksachse bildet der Fluss Pilica, der achtgrößte Fluss Polens. Der Park ist im Bereich des Auftretens von Tanne, Ahorn, Buche, Fichte gelegen.

Die zwischen Przedbórz und Nowe Miasto leigenden Wälder umfassen die Fläche von 50 Tausend ha. Sie sind als Relikt des Pilicki Urwaldes erhalten. Besuche der gekrönten Köpfe und Präsidenten, große Jagden gehören heute wie der Urwald selbst nur zur Geschichte. Außer dem Holz, Gestrüpp und den Tieren haben die Urwälder auch andere Güter geliefert. Im Pilicki Urwald hatte man Holzkohle und Kalium gebrannt. Die hierher heute auftretenden Wälder spielen vor allem die wirtschaftlichen Funktionen und nur seltene Teile zeugen vom Urwaldscharakter. Im Bereich des Parks und seiner Umhüllung befinden sich 28,4 Tausend ha der Wälder.

Die naturwissenschaftliche Bedeutung dieses Gebietes heben folgende Naturschutzgebiete hervor:

  • „Lubiaszów“ – die Fläche 202,40 ha – der Tannenwald, der Eichenwald
  • „Meszcze“ - die Fläche 35,32 ha – der Lindenwald
  • „Błogie“ - die Fläche 69,48 ha – der Tannenwald
  • „Gaik“ - die Fläche 32,84 ha – Kiefer-Eiche Altholz
  • „Twarda“ - die Fläche 23,48 ha – der Tannenwald
  • „Jaksonek“ - die Fläche 79,69 ha – der Eichenwald, Linnea borealis
  • „Niebieskie Źródła“ - die Fläche 28,77 ha – Krasquellen
  • ”Jawora“ - die Fläche 87,99 ha – Laubwälder, Mischwälder
  • „Wielkopole“ - die Fläche 42,08 ha – Wälder mit Tanne
  • „Dęby w Meszczach“ - die Fläche 39,15 ha – Altholz der Eiche

Mit Rücksicht auf die Zahl der Naturschutzgebiete steht der Sulejowski Landschaftspark an der Spitze aller Landschaftsparks. Zu den weltvollsten gehören: Lubiaszów, Jawora, Niebieskie Źródła [Blaue Quellen]. In den Wäldern des Parks unterscheidet man 35 Pflanzenarten, die unter dem vollkommenen Schutz stehen und 15 werden nur teilweise geschützt. Sehenswürding sind: Osmunda regalis, Orchideaceac, Bärlappen, Linnaea borealis. Unter den Tieren die größte Gruppe bilden Gliederfüßler. Unter Schutz werden genommen: Teufelsnadel [Aeschna mixta], Puppenräuber [Calosoma], 8 Gattungen von Laufhälfer [Carabus]: Osmonderma ermita, Apatura ilia, Apatura iris, Schwalbenschwanz [Paplio machasn], Papilio podalirius.

In den Flüssen und im Sulejowski Stausee sind 35 Fischarten zu treffen, Lamprete [Petromyzon] und Schmerle [Cobittis taenia] finden im Roten Buch Platz. Man hat auch das Auftreten der 5 Gattungen von Krichtieren, 12 von Lurchen, 196 von den Vögeln, davon 146 Brutgattungen festgestellt. Von denen, die sich im Roten Buch befinden, treten hier folgende auf: Rohrdommel [Botaurus stellaris], Bucephala, Clangua, Porzana porzana, Charadrius hiaticula, Sterna albifrins. Unter den Säugetieren kommen hier 39 Gattungen vor, unter anderen: der Biber, der wandernde Elch, der Wolf, die Otter.

Bis jetzt wurden einige zehn Bäume unter Schutz genommen. Die Wertvollsten sind die Eichen im Naturschutzgebiet „Dęby w Meszczach“, die einzelnen Eichen in den Lubieńskie Wäldern [die dickeste hat den Umfang von 5,63 m], einige kleinblättrige Linden in der Umühllung des Naturschutzgebietes „Meszcze“. Sehr interessant sind die sogenannten „Groty Nagórzyckie“ – das Denkmal der unbelebten Natur und der Sitz der Ohrenfledermaus [Plecotus auritus]. Im Bereich des Landschaftsparks sind 10 zum Gutshof gehörige Parks, drei davon sind altertümlich: in Bąkowa Góra, Skotniki, Zajączków. Zu den Sehenswürdigkeiten dieser Umgebung gehören: die Zisterzienserabtei in Sulejów-Podklasztorze, das Kloster und die Kirche in Smardzewice, die spätgotische aus Holz gebaute Kirche in Skotniki, die Barockkirche mit dem Glockenturm in Bąkowa Góra, die Pfarrkirche aus der Barockzeit in Lubień, die Kapelle in Sulejów, das romanische Bürgchen in Bąkowa Góra, die Schloßruinen in Majkowice und andere.

Charakteristisches Architekturmerkmal dieses Gebietes ist der Holzbau [Stobnica, Niewierzyn, Dębowa Góra, Taraska, Błogie, Smardzewice und andere], der leider ständig aus der Landschaft verchwindet. Unter den technischen Denkmälern sind erhalten worden: die Kleinspurbahn Piotrków-Sulejów, Kalköfen „Jan“ und „Wiktor“ in Sulejów, die Wassermühlen in Sulejów z.B.: die holzerne Mühle in Dąbrowa an der Czarna, die gemauerten Schmieden [Bakowa Góra, Kalinków], die Branntweinbrennerei in Bąkowa Góra. Vom landschaftlichen Standpunkt aus bilden der Park und seine Umhüllungen einen guten Platz für Jungend-und-Familientouristik. Auf dem Parksgebiet kann man angeln, Wassersport treiben, reiten.

Der Landschaftspark von Spała

Der Park ist im Oktober 1995 kraft der Ausführungsverordnung des Wojewoden des Bezirks Piotrków gebildet worden. Der Park umfasst das Gebiet mit gut erhaltenen Elementen der natürlichen Landschaft, mit reicher Welt der Pflanzen und der Tiere. Er vebreitet sich im Flussbett der Pilica und umgibt die wertvollsten Wälder. Gemeinsam mit dem umfasst den östlichen Teil der Piotrkowska-Elbene und den nordwestlichen Teil der Radomska-Elbene. Die Gesamtfläche des Parks beträgt ca. 36.000 ha in Gemeinden: Inowłódz, Poświetne, Rzeczyca, Tomaszów Mazowiecki, Lubochnia, Czerniewice, Opoczno und Sławno. In Rahmen des Parks überwiegen die Waldgebiete [über 57%], den großten Anteil haben auch die Nutzflächen [über 35%]. Die weiten Wälder im mittleren Lauf des Flusses Pilica werden immer häufiger Pilicki Urwald genannt, obwohl sie eigentlich keinen Charakter des historischen Urwaldes besitzen. Sie bestehen aus einigen Waldkomplexen, die an beiden Seiten der Pilica gelegen sind, wobei der größte Teil in der Piotrkowska-Ebene liegt. Zu den wertvollsten gehören die am linken Ufer der Pilica, südlich von Tomaszów gelegenen Spalskie Wälder.

Vor dem ersten Weltkrieg haben sie das weiten Waldmassiv, das mit dem Kiefer-Elch Altholz im Alter von 60 bis 200 Jahren bedeckt war, gebildet. Die große Tierverdichtung hat zur Vernichtung des Aufwuchses und des Unterholzes beigetragen. Auf den richtigen Waldbestand hat die vernünftige Forstwirtschaft schon seit dem Jahr 1820 und nach 1881 die sparsame Jagdwirtschaft den großen Einfluss gehabt. Man hat keine Wälderaushiebe durchgeführt, man hat Brachfelder aufgeforstet, die Bevölkerung übergesiedelt, das Hochwild gefültert und vermehrt.

Die zaristischen Familien mit dem ganzen Hof und den Gästen haben hier alle zwei Jahre geweilt und gejagt. [1880-1912] Während des Krieges in den Jahren 1914-1918 und nach dem Kriege hat man aus diesen Wäldern mehrere Hundert Tausend Kubikmeter Bäume ausgeholzt. Die Tiere, besonders Hirsche sind vollständing ausgerottet worden. Zwischen beiden Weltkriegen ist Spała die beliebteste Residenz der Präsidenten der Republik Polen geworden. In den Wäldern hat man aber weiterhin die sparsame Forstwirtschaft geführt. Während des Zweiten Weltkrieges sind die Wälder stark ausgenutzt worden. Nach dem Kriege hat man auch heftig Waldabstockungen durchgeführt.

Spała ist ein Erholungszentrum geworden und die Regierungsjagdresidenz ist nach Konewka versetzt worden. Heute umfassen die Spalskie Wälder die Fläche von 9000 ha. Es wächst hier Keiferjungholz, in manchen Stellen kann man noch Kiefer-Elch Altholz bemerken. Zu den wertvollsten erhaltenen Elementen des Pilicki Urwaldes gehören:

  • „Konewka“ – die Fläche 99,11 ha – Eichenwald
  • „Spała“ - die Fläche 55,89 ha – alte Eiche und Kiefer
  • „Żądłowice“ - die Fläche 138,79 ha – Kiefernwald, Else
  • „Jeleń“ - die Fläche 47,19 ha – Laubwälder mit Tanne
  • „ Sługocice“ - die Fläche 8,57 ha – Dentaria enneaphyllos

Es ist auch nicht allgemein bekannt, dass sich in der Forstwirtschaft Książ bei Smardzewice das im Jahre 1934 gegründete Auerochszuchtzentrum befindet. Seine Fläche beträgt 32,00 ha. Die Besichtigung dieser Stelle ist nur mit spezieller Erlaubris möglich. Die genaue Zahl der hier lebenden Auerochse ist nicht bekannt. Man soll die Aufmerksamkeit auf dem Kiefer-Altholz, unter dem sich das Jungholz verjüngt, lenken. Man kann hier die 150 – 180 – jährigen Kiefer, die 35 m hoch sind, bemerken. Auf dem Parks-und-Schutzgebiet wurden ungefähr 100 Bäume, hauptsächlich Eichen als Naturdenkmäler anerkannt. Ein Teil davon tritt in den Parks in Rzeczyca und Grotniki auf und in den Friedhöfen in Rzeczyca und Poświętne. Über 100 Prunkstücke werden unter Schutz genommen. Die Vielseitigkeit der Parksumgebung ermöglicht die Existenz der verschiedenartigen Flora. Man schätzt, dass auf dem Parksgebiet etwa 800 Gattungen der Gefäßpflanzen, d.h. Pteriodophyten und Blütenpflanzen vorhanden sind. Zu den attraktiven und geschützten Pflanzen gehören Hedera Helix, Daphne mezerum, Lycopodium elvatum, Aguilegia vulgaris, Nuphar luteum, Digitalis grandiflora, Lilium martagon und andere.

Insgesamt werden 30 Gattungen unter Schutz genommen; davon 19 Gattungen vollständing, 11 Gattungen teilweise. Im Bereich des Spalski Parks leben zahlreiche Tierarten. Der Umkreis von Konewka und Inowłódz bildet die Zuflucht für sehr selten in Polen aufteretende Gliederfüßler. In Pilica und im Altwasser wurde das Auftreten der 28 Fischarten und eines Vertreters der Rundmäuler - Lamperta planeri festgestellt. Außerdem sind hierher 9 Lurchearten [5 geschützt] und 6 Krichtierarten [alle geschützt] vorhanden. Ihren Sitz haben auf diesem Gebiet 139 Vögelarten aufgeschlagen. 136 davon stehen unter dem Schutz, oder das sind die Jagdvögel. Die meisten von diesen bilden die ornithologischen Seltenheiten. Die Säugetiere dieses Gebietes sind gut untersucht worden. Es treten hier 31 Säugetierarten auf. Davon 7 Arten werden unter Schutz genommen, 12 Arten dagegen, das sind die Jagdtiere. Man soll das Auftreten des guten Viehbestandes, des sogenannten Hochwildes, insbesondere Wildschweine [Sus scrofa], Hirsche [cervus elaplius], Rehe [capredus capredus], Damhirsche [Dama dama] betonen.

Die Geschichte des Parks und seiner Umhüllung geht auf das Mittelalter zurück. Der Park liegt auf dem Gebiet der drei uralten Provinzen Polens: Großpolen, Kleinpolen, Masovien. Diese Situation hat auf die Sprache, Volkskunst und Kulturdenkmäler den Einfluss ausgeübt. Die günstige Lage hat zur Entwicklung und Entstehung solcher Orte, wie z.B. Inowłódz, Rzeczyca, Luciążna, Spała beigetragen. Spała ist schon seit dem 17. Jh. ein attraktives Erholungszentrum geworden. Der nächste bedeutende Ort des Landschaftsparks ist Inowłódz, das sich des Denkmals der sakralen Architektur, der St. Idzi Kirche aus dem Jahre1086 rühmen kann. Dieser Ort hat die Stadtrechte vom König Kazimierz der Große im 14. Jh. erhalten und hat für wichtigen Handelspunkt gegolten. Als Inowłódz im 19. Jh. die Stadtrechte verloren hat, ist es ein bekannter Kurort geworden. Aus solchen Gründen hat Julian Tuwim hier seine Jünglingsjahre, bis 1914 verbracht.

Der Ort Rzeczyca ist schon seit dem Jahre 1335 bekannt. Im 17. Jh. ist J. Kitowicz, der Sittenliteratutvertreter der Sachsenzeiten Pfarrer in Rzeczyca geworden. Der andere bekannte Ort ist Studzianna-Poświętne, von dem die ersten Erwähnungen aus dem 15. Jh. stammen. Im Dorfe befindet sich das wertvolle Objekt des sakralen Bauwesens – das Philippinen Kirchen-Kloster- Ensemble, das Beispil der Barockarchitektur. Auf dem hierher dargestellten Gebiet kommen außerdem zahlreiche Objekte, Denkmäler der Technik vor: Windmühlen, Wassermühlen, Sägemühlen.

In den Dörfen, die schon im 14. Jh. errichtet worden sind, sind noch altertümliche, hölzerne Bebauungen unter anderen in Brzustów, Brudzewice, Studzianna-Poświętne erhalten worden. Im bereiche des Parks ist die Volkskunst gut aufrechterhalten worden. Die Volksbräuche werden in Królowa Wola, Zakościele, Rzeczyca, Poświetne, Brudzewice kultiviert. Zahlreiche Erinnerungsstätten im Park sind hauptsächlich mit dem Zweiten Weltkrieg verbunden. Hier hat Major Henryk Dobrzański – „Hubal“ mit seiner Abteilung gekämpft und ist ums Leben gekommen. In Anielin befindet sich die symbolische Gruft – die den Hubals Tod verewigende Schanze.

Die hier dargestellte Beschreibung weist darauf hin, dass das recht attraktives Gebiet ist, sowohl in Hinsicht auf die Kultur als auch die Landschaft. Julian Tuwim hat wegen seines Heimwehs die Schönheit dieser Region, besonders in „Polnischen Blumen“ brschrieben.

Tłumaczenie: Bożena Janowska

Nadpiliczne Parki Krajobrazowe
Przedborski Park Krajobrazowy Sulejowski Park Krajobrazowy Spalski Park Krajobrazowy

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